Angst überwinden

Ängste überwinden – Warum sie dich zurückhalten und wie du sie loslassen kannst!  

Ängste können ganz unterschiedliche Bereiche betreffen. Manche Menschen haben Angst davor zu scheitern, abgelehnt oder verurteilt zu werden. Andere Menschen haben Angst vor unsicheren Situationen, Veränderung oder davor, nicht erfolgreich zu sein. Häufig betrifft die Angst auch konkrete Objekte wie das Flugzeug oder Wasser oder bestimmte Tiere wie Spinnen oder Schlangen. Den Ängsten ist eins gemeinsam: Sie hatten dich davon ab, deine Ziele zu erreichen und davon, ein spannendes und glückliches Leben zu führen. 

Häufig steckt hinter deiner Angst eine andere Angst, nämlich die Angst davor, dass andere Personen schlecht über dich denken könnten und sich ein negatives Bild von dir machen.

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Ängste überwinden

Wenn dich deine Ängste zurückhalten, machst du in deinem Leben nicht das, was du wirklich willst. Du hältst dich permanent zurück und verhältst dich so, dass du möglichst wenig auffällst und andere Menschen dich mögen. Die Angst vor Nähe hält dich zum Beispiel von einer Partnerschaft oder Freundschaften ab. Aus Angst vor Ablehnung scheust du den Kontakt zu anderen Menschen, lässt andere nicht an dich heran und hast Schwierigkeiten ein soziales Netz aufzubauen. Du kannst deine Ängste jedoch auch überwinden. 

Die Angst vorm Scheitern kannst du bekämpfen, indem du für dich erreichbare Ziele definierst, die dein Leben Verbessern können. Scheitern ist immer etwas Relatives. Wenn du ein Ziel mal nicht erreichst, heißt das nicht, dass deine Reise hier zu Ende ist. Überdenke deine Lebenssituation und formuliere für dich ein neues Ziel, das du gegebenenfalls über einen anderen Weg als den vorherigen erreichen kannst. Die Angst vor Ablehnung kannst du übersenden, indem du an deinem Selbstbild arbeitest. Es ist wichtig, dass du lernst, dich selbst so zu akzeptieren, wie du bist. Solange Du Dich selbst nicht respektiert und liebst, kann es leider auch kein anderer Mensch tun. 

Es ist in jedem Fall wichtig, wenn du deine Ängste überwinden möchtest, dass du dich deinen Ängsten stellst, sie dir bewusst machst und dich auch aktiv mit ihnen konfrontierst. Mache dir deine Ängste bewusst. Nur so findest du heraus, was dir hilft gegen Angst. Wenn du dich einer Angst auslösenden Situation immer wieder stellst, gewöhnst du dich langsam an diese Situation und kannst die Angst verstehen und überwinden. Du wirst schnell feststellen, dass du der Situation gewachsen bist und dass es auch gar nicht schlimm ist, wenn die Situation nicht komplett so ausgeht, wie du dir es erhofft hast.

Ängste überwinden

Wusstest du schon?

Rund 95 % deiner Ängste sind reine Fiktionen. Viele deiner Ängste bestehen nur in deinem Kopf. Es sind Szenarien, die so oder so ähnlich in der Realität mit großer Wahrscheinlichkeit nie stattfinden würden. Viele Menschen haben Angst vorm Fliegen und stellen sich den schlimmsten Flugzeugabsturz vor. Andere Personen mit einer Angst vor Ablehnung stellen sich zum Beispiel vor, dass sie von allen Menschen auf der Straße ausgelacht werden. In der Realität kommt beides höchst selten vor.

Angst bekämpfen – Was tun, wenn Angst dich innerlich auffrisst?

Wenn dich die Angst innerlich auffrisst und dein ganzes Leben bestimmt, wird es höchste Zeit, deine Angst zu bekämpfen. Angststörungen können und sollten behandelt werden. Dass deine Angst dein Leben beeinträchtigt, kannst du an unterschiedlichen Dingen merken. Die meisten Menschen mit starken Angststörungen schlafen kaum und sehr schlecht und sind zudem sehr leicht reizbar. Sie können sich schlecht entspannen, leiden unter Ruhelosigkeit und ständiger Anspannung. Wenn deine Angst deinen Alltag über längere Zeit massiv belastet und der Leidensdruck sehr hoch ist, wird die Angst krankhaft. 

Um Ängste bekämpfen zu können, musst du dir deiner Ängste erst einmal bewusst werden. Nimm dir die Zeit und schau dir an, in welchen Situationen du dich extrem unwohl fühlst oder welche Situationen du aus Angst vermeidest. Um die Angst zu verstehen und zu überwinden, musst du sie kennen. Schreib dir am besten all die Dinge und Situationen auf, in denen du Angst verspürst oder die du vermeidest, da sie dir Angst machen. Du kannst ein Angsttagebuch führen, in das du all die Dinge schreibst, die dir Angst machen. So bringst du zunächst einmal etwas Ordnung in dein Gedankenwirrwarr. 

Wenn deine Angst dein Leben bestimmt und beeinträchtigt, musst du diese nicht alleine bekämpfen. Deine Angst besiegen kannst du mit professioneller Hilfe. Geh los und wende dich zunächst an deinen Hausarzt. Dieser kann dich an einen Therapeuten und gegebenenfalls an einen Psychologen weiterleiten. Eine Behandlung, bei der Pharmakologie und eine Verhaltenstherapie miteinander kombiniert werden, ist besonders hilfreich, um Ängste zu überwinden. Der Psychologie kann dir entsprechende Medikamente verschreiben, die dir in der ersten Zeit helfen, deine Angst zu bekämpfen. Häufig verschreiben Psychologen Schlafmittel, damit die Patient*innen wieder einen erholsamen Schlaf bekommen. 

Schlafen ist für das allgemeine Wohlbefinden existentiell und gerade bei Angststörungen eine Grundvoraussetzung, um die Angst zu bekämpfen und ein erstes Mittel, was hilft gegen Angst. Ein Psychotherapeut hilft dir bei deiner Angst, indem er diese in regelmäßig stattfindenden Gesprächen mit dir aufarbeitet und zusammen mit dir Strategien entwickelt, die dir helfen, die Angst zu besiegen. Zusammen mit deinem Therapeuten kannst du herausfinden, was dir hilft gegen die Angst. 

Eine weitere Möglichkeit neben einer verhaltenstherapeutischen und pharmakologischen Behandlung ist das Praktizieren von Yoga und Meditation. Yoga und Meditation können dir helfen, deine Angst zu bekämpfen. Die Angst verstehen und überwinden kannst du zum Thema deiner Meditation machen. Außerdem könntest du dich in deiner Meditation damit beschäftigen, was hilft gegen Angst. Die Yogaübungen, die aus einem Mix aus Anspannung und Entspannung bestehen, stärken deinen Geist und deinen Körper und verbinden beides zu einem Gleichgesicht miteinander. So kann dir eine Kombination aus Yoga und Meditation die Kraft und Energie geben, um deine Ängste zu überwinden.

Wusstest du schon?

Angststörungen sind nicht selten. Einer Studie zufolge leidet etwa jede*r Vierte in Deutschland an einer Angststörung. Die Angststörung zählt damit neben der Depression zu den am häufigsten diagnostizierten psychischen Erkrankungen. In Deutschland sind circa Zwölf Millionen Menschen von einer Angststörung betroffen. In ganz Europa wurde bei ungefähr 60 Millionen Menschen eine Angststörung festgestellt. Du bist also nicht alleine mit deiner Angst. Zudem leiden mehr Frauen als Männer an einer Angststörung.

Angst verstehen und überwinden  – Tipps die dir sofort helfen

Um deine Angst zu verstehen und zu überwinden, gibt es einige Dinge, die du sofort tun kannst. Sie helfen dir, deine Angst zu bekämpfen und betreffen den Entstehungsort deiner Ängste, deinen Kopf. Dies betrifft jedoch nur leichtere Ängste. Bei einer akuten Angststörung solltest du in jedem Fall zu deinem Arzt gehen. Mit dem Reality Check kannst du deine Ängste überwinden, indem du die Situationen oder Dinge, die dir Angst machen, genau betrachtest. Oft ist es so, dass die meisten angstauslösenden Situationen oder Dinge bei näherem Hinsehen gar nicht schlimm sind. Dazu fragst du dich, wie gefährlich die jeweilige Situation oder das jeweilige Tier tatsächlich ist und stellst dir dazu das Worst-Case-Szenario vor. Bei der Angst vor Spinnen könnte das zum Beispiel so aussehen: Du fragst dich, ob es wirklich berechtigt ist, Angst vor unseren heimischen Spinnen zu haben. Du wirst schnell feststellen, dass die Spinnen in Deutschland nicht giftig sind und zudem auch ziemlich scheu. Sie werden dich also weder angreifen noch dir einen körperlichen Schaden zufügen können. Wenn du Angst davor hast, Neues auszuprobieren oder Angst vor dem Ungewissen, dann schau dir einmal in Ruhe alle Informationen an, die dir über die ungewisse Situation zur Verfügung stehen. Entspricht das von dir befürchtete Risiko wirklich der Realität? Gibt es Möglichkeiten für dich, das Risiko abzuschwächen? Wenn ja, welche Möglichkeiten hast du? Was hilft gegen Angst? Vielleicht kannst du dir hierzu die Unterstützung anderer Personen oder deiner Freunde und Familie dazu holen. Stell dir auch vor, wie es sein wird, wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist. Wenn es nicht nach deinen Vorstellungen verläuft, dann erinnert dich daran, dass die Entscheidung, die du getroffen hast, zu diesem Zeitpunkt für dich richtig war. 

Niemand ist perfekt und Fehler sind notwendig, um sich weiterzuentwickeln und zu lernen. Wenn du neues ausprobierst, wird dich das in jedem Fall weiterbringen und wachsen lassen und dir zeigen, was hilft gegen Angst. Dabei spiet es keine Rolle, ob du nun dein erwünschtes Ergebnis erzielt hast oder nicht. 

Was hilft gegen Angst ist zudem körperliche Betätigung. Bewegung, frische Luft und Sport sind außerdem hilfreich, wenn du deine Angst besiegen möchtest. Sport und Bewegung setzen bestimmte Hormone im Körper frei, die dich glücklich machen und zu deinem allgemeinen Wohlbefinden beitragen und dabei helfen die Angst zu besiegen. Die frische Luft und die Gerüche und Geräusche in der Natur haben einen beruhigenden und meditativen Effekt auf deinen Körper und deinen Geist. 

Du kannst deine Angst besiegen, indem du dich auf eine Inneres und deinen Körper besinnst und mehr und mehr Vertrauen in dich und deinen Körper entwickelst. Ein starkes Selbstbewusstsein, das du durch Yoga und Meditation erreichen kannst, hilft dir dabei, wenn du deine Angst besiegen möchtest.

Wusstest du schon?

Ängste können die verschiedensten Dinge und Situationen betreffen. Einige skurrile Phobien haben sogar spezielle Namen. Hinter dem Namen Xanathophobie verbirgt dich die Angst vor der Farbe Gelb. Menschen, die unter Xanathophobie leiden, fürchten sich krankhaft vor der Farbe Gelb, sei es als Kleidungsstück, ein gelber Stuhl oder ein gelber Fisch. Es wird angenommen, dass die Ursache der Phobie in der Funktion der Farbe Gelb als Warnsignal liegt. In der Natur warnt das Gelb der Bienen zum Beispiel ihre Angreifer.

Ängste überwinden

Angst besiegen – Das darfst du auf keinen Fall machen!

Um deine Ängste zu überwinden und die Angst zu besiegen, solltest du sie nicht einfach wegdrücken oder missachten. Wenn du deine Angst verdrängst, dann wird sie mit der Zeit immer größer werden. Du kannst dir die Angst wie ein kleines Kind vorstellen. Wenn dieses kleine Kind nicht gesehen und beachtet wird, dann wird es auch immer lauter, um auf sich aufmerksam zu machen. Ebenso macht sich deine Angst immer stärker und heftiger bemerkbar, wenn sie nicht beachtet wird. Der erste Fehler, den du also vermeiden solltest, wenn du deine Ängste überwinden und deine Angst bekämpfen möchtest, ist der, dass du deine Angst beiseite schiebst und ihr aus dem Weg gehst. Wenn du dich nicht mit deiner Angst konfrontierst, dann kannst du deine Angst auch nicht bekämpfen. Es ist nicht hilfreich, die Situationen und Objekte zu meiden, wenn du deine Angst verstehen und überwinden möchtest. Indem du dich nicht mit deinen Ängsten auseinandersetzt und dich nicht den Situationen aussetzt, die in dir die Angst auslösen, werden diese Situationen noch ungewohnter für dich. Du konfrontierst dich nicht mit deiner Angst, sondern gehst ihr aus dem Weg. Die Angst auslösenden Situationen werden für dich auf diese Weise immer unrealistischer und du kannst dir immer weniger vorstellen, die Situationen erfolgreich zu meistern. Auf diese Weise wächst deine Angst vor der Situation oder dem Objekt. Sobald du dich wieder in einer Angst auslösenden Situation befindest oder mit dem Objekt, vor dem du Angst hast, konfrontiert wirst, wird deine Angst verstärkt und du dein Gefühl der Angst verstärkt sich. Wenn du dies über einen langen Zeitraum so praktizierst, verstärkt sich deine Angst mehr und mehr und es wird immer schwieriger für dich, deine Angst zu verstehen und zu überwinden. Deine Angst nimmt dann immer mehr Raum in deinem Leben ein und verschlimmert sich. Es wird von Tag zu Tag schwieriger für dich, deiner Angst zu begegnen und führt dich immer weiter davon weg, deine Angst zu verstehen und zu überwinden. 

Du solltest auch auf keinen Fall deine Angst unhinterfragt einfach so hinnehmen. Ein großer Fehler, den viele Menschen, die unter Ängsten vor bestimmten Situationen oder Objekten leiden, machen ist der, dass sie die Angst als einen natürlichen Teil ihrer Persönlichkeit annehmen und versuchen, mit der Angst zu leben. Sie akzeptieren die Angst und geben ihr somit eine Daseinsberechtigung. Wenn du deine Angst hinnimmst und dich damit abfindest, dass du nichts gegen sie ausrichten kannst, nimmst du dir die Chance auf ein glückliches und zufriedenes Leben ohne Angst.

Wusstest du schon?

Eine Angst kann vererbt werden. Wie stark eine Angst ausgeprägt ist und die Fähigkeit eine Angst zu fühlen werden genetisch festgelegt und somit vererbt. Wenn dein Vater sehr ängstlich ist, dann ist es gut möglich, dass du seine starke Fähigkeit zur Angst geerbt hast und ebenfalls vermehrt ängstlich bist. Was hingegen nicht vererbt wird, ist die das Objekt oder die Situation, in der du Angst verspürst. Da wir von unserer Eltern in der Regel erzogen werden und wir auf diese Weise mit ihren Ängsten konfrontiert werden, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass wir auch die Art der Angst unserer Eltern übernehmen.

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Ängste überwinden

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Was hilft gegen Angst?

Folgende Tipps können dir helfen, dich zu entspannen: 

- Versuche dauerhafte Anspannung zu vermeiden

- Regelmäßig sportlich Aktiv sein

- Ausreichend schlafen

- Vermeide wenn möglich Zucker, Koffein und Nikotin 

- Nehme besser mehrere kleine Mahlzeiten zu dir anstatt nur ein bis zwei große      Mahlzeiten am Tag. Dies verhindert dass du in den Unterzucker gerätst 

Welche Pflanzlichen Mittel helfen bei Angst?

Die folgenden Pflanzen gelten als angstdämpfend, entspannend, beruhigend und fördern den schlaf.  

Baldrian, Hopfen, Melisse, Johanniskraut, Passionsblume, Orangenblüte und Lavendel.

Diese Atemtechnik kann dir bei Angst helfen!

Komme zuerst einmal zur ruhe und stelle oder setze dich Aufrecht hin. Wenn es sich für dich stimmig anfühlt. lege eine Hand auf dein Herz. Die andere Hand kannst du auf deinen Bauch legen um den Atem zu noch intensiver spüren. Alternativ lasse die Arme ganz locker hängen oder lege sie auf deinen Oberschenkeln ab. 

Atme nun tief durch die Nase ein und zähle in Gedanken auf 3. Achte darauf, dass du tief in den Bauch hinein atmest. Dies kannst du mithilfe deiner Hand auf dem Bauch gut sicherstellen. Halte deinen nun deinen Atem an und zähle dabei auf 12. Danach atme durch den Mund aus und zähle dabei auf 6. Du kannst diese Atemübung nun so oft wiederholen, bis dein Gefühl von Angst schwächer wird. 

Du kannst dich bei dieser sogenannten 1-4-2 Atemtechnik auch steigern, umso öfter du sie übst. Nach ein paar Wochen kannst du beispielsweise auf 5 zählen beim einatmen, auf 20 zählen beim Luft anhalten und auf 10 zählen beim ausatmen. Probier es aus, du wirst den Unterschied spüren. 

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    Antworten zum Thema "Ängste überwinden – Warum sie dich zurückhalten und wie du sie loslassen kannst!"

    • Avatar Harald

      Hallo Lisa,

      der Beitrag zum Thema Ängste überwinden gefällt mir sehr gut. Ich habe mir einige Punkte notiert, um diese umzusetzen. Vor allem der Punkt, dass man die Ängste nicht wegdrücken sollte, da sie sonst nur noch großer werden, fand ich spannend. Die Anschaulichkeit hast du sehr gut mit dem Beispiel des schreienden Kindes dargestellt.

      Weiter so und alles Liebe!

      Grüße Harald

      • Lisa Lisa

        Hallo Harald,

        vielen Dank dass du dir die Zeit genommen hast, hier einen Kommentar zu hinterlassen. Es freut mich, dass dir der Beitrag gefällt und du etwas davon mitnehmen konntest.

        Liebe Grüße
        Lisa

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