Gelassenheit lernen

Gelassenheit lernen – Wie du mit mehr Ruhe und Gelassenheit glücklicher wirst! 

Ständig unter Strom, irgendetwas machen, etwas erreichen, schnell noch hier ein Termin und dort noch ein großes Muss. Hin und her, wir scheinen überall und nirgendwo zu sein - und so fühlen wir uns dann oftmals auch. All die Hektik, das Umtriebige und die Unruhe des Alltags schwappen wie Wellen auf uns ein und ertränken uns. Und damit auch unser Wohlbefinden. Wir haben mehr und mehr das Gefühl, irgendetwas machen zu müssen. Und haben wir mal Zeit zum Pausieren, zum Durchatmen, zum Ausruhen, kommen uns tausende Gedanken in den Kopf und all die Dinge, die noch nicht erledigt sind und doch von so großer Wichtigkeit. Sind sie das wirklich...? 

Hier eine kurze Pause.

Was jetzt? Spürst du bereits an dieser Stelle die Unruhe? Weil du weiterlesen möchtest, wissen willst, wie - um Himmels Willen - Ruhe und Gelassenheit auch in dein Leben zurück kehren? Wie du Gelassenheit lernen kannst? 

Nun, mit weiterer Hektik wird das schwierig. Innere Gelassenheit ist entschleunigt, ist auf das wirklich wesentliche fokussiert. Es geht eben nicht darum, schnellstmöglich irgendetwas zu erreichen. Auch wenn das Streben nach Ruhe und Gelassenheit ein verständlicher, natürlicher Wunsch ist. 

Gelassener werden, ist das überhaupt erstrebenswert? Vor allem all jene, die ständig unter Stress und Anspannung stehen, können sich vielleicht gar nicht mehr vorstellen, dass es je anders gewesen ist. Dass das Leben aber auch glücklicher war, ohne all die Hast und irren und wirren Wege, die irgendwie nie enden wollen. Ja, Gelassenheit lernen ist auch ein Weg, um glücklicher zu werden. 

Denn wie schon das Sprichwort "In der Ruhe liegt die Kraft" ausdrückt, so schafft es innere Gelassenheit, Kraft zu schöpfen, in sich zu gehen und all die Dinge, die uns wichtig erscheinen, einmal wirklich zu betrachten. Neu zu sortieren. Denn viel zu oft, setzen wir uns Prioritäten, ohne uns selbst zu fragen, ob es wirklich welche sind. Und dann laufen wir irgendeinem Idealen und Lebenswegen hinterher, die uns erschöpfen, auslaugen, krank und unglücklich machen. 

Gelassen bleiben ist ein Schritt, sein Leben in neue Bahnen zu lenken. Eigene, selbstgewählte Pfade zu beschreiten, die zu Erfüllung und Glück führen.

Wusstest du schon?

Gelassenheit wird von vielen missverstanden. Unsere hektische Gesellschaft hat uns zu Menschen gemacht, die immer viel wollen. Wir leben mit Stress und Unruhe und damit auch mit dem unglücklich sein. Reagiert ein Mensch in einer Situation plötzlich ruhig und gelassen, kann dies schnell so wirken, als interessiere ihn der Ernst der Lage gar nicht. Doch dem ist nicht so. Im Gegenteil. Je ruhiger man ein Problem angehen kann, desto mehr Bedeutung kann man ihm schenken und nach Strategien suchen.

Gelassener werden – Mit diesen Tipps hilfreichen Tipps gelingt es dir!

Gelassen bleiben ist etwas, dass jeder möchte, aber oft scheitern wir daran. Doch manchmal helfen kleine Tipps und Tricks bereits, gelassener werden zu können. 

Ein sehr einfacher Trick: Atmen. Ja, du liest richtig. Wenn Stress, Druck und Unruhe dich befällt, achte einmal genau auf deine Atmung. Sie wird dir deutlich zeigen, was der Stress mit dir macht. Schnelle, flache Atemzüge drücken deutlich aus, wie stark du gerade unter Anspannung stehst. Um schnell zu mehr Ruhe und Gelassenheit zurück zu finden, hilft es, bewusst zu atmen. Langsam und tief. Denn genau das tust du, wenn du entspannt bist. Und dein Körper und dein Bewusstsein werden darauf reagieren. Du kannst somit Stress regelrecht wegatmen. 

Gelassener werden ist besonders dann ein Wunsch vieler, wenn es um schwierige Situationen geht. Prüfungsangst, plötzliche Schwierigkeiten und Hürden, machen das Gelassen bleiben schnell schwierig. Werde dir in solchen Momenten bewusst: Du bist nicht allein. So banal es auch scheinen mag, aber allein dieses Bewusstsein, dass es kein Problem gibt, welches nicht auch andere kennen, kann sehr beruhigend wirken. 

Innere Gelassenheit stellt sich auch ein, wenn du dir selbst mit anderen Augen begegnest. Ändere bewusst deine Ansicht auf die Situation. Was würdest du einem guten Freund raten? Und dann begreife: du selbst bist der Freund. Gelassenheit lernen hat viel mit Selbstliebe und -Akzeptanz zu tun. Stehe einfach zu deinen Schwächen und unterstütze dich selbst, wie dein bester Freund. 

Stress und Unruhe wirken auf dich und du fühlst dich angespannt. Um diese Anspannung effektiv abbauen zu können ist Bewegung ein ideales Mittel. So baust du gezielt und schnell Unruhe ab, befreist den Kopf von negativen Gedanken. Und als Bonus steigert die eigene Fitness den Selbstwert, was dir wiederum dabei hilft, gelassener zu werden. 

Gelassenheit lernen kannst du auch mit Meditation. Diverse Übungen unterstützen dich dabei, achtsamer zu werden und auf die Signale deines Körper und Geistes zu achten. Und du trainierst dabei, ihnen positiv entgegen zu wirken.

Gelassenheit lernen

Wusstest du schon?

Anspannung macht krank. Dauerhafter Stress und Hektik sowie psychisches Hamsterrad schädigen uns körperlich und seelisch. Burnout, Depressionen, Schmerzen vor allem im Nacken und Rücken bishin zu Schäden an Herz und Blutbahnen. Daher: Gelassenheit trainieren unterstützt die eigene Gesundheit. Der Blutdruck sinkt, der Schlaf wird besser und zusätzliche Bewegung sorgt für stärkere, geschmeidige Muskeln.

Innere Gelassenheit – Bringe deine Seele zu ihrer Ursprungskraft!

Innere Gelassenheit und Kraft - du findest, dass das ein Widerspruch ist? Woher soll die Kraft kommen? Nun, Ruhe und Gelassenheit sind Grundpfeiler, um effektiv und produktiv handeln zu können. Gelassen bleiben verhilft dir dazu, in einen Zustand zu kommen, in dem deine Probleme, Sorgen, Ängste und Nöte einen ganz neuen Blickwinkel erhalten. 

Wenn du gestresst und unruhig bist, kannst du handeln - aber oftmals wird der Effekt nicht von Dauer sein. Stress ist wie Gefahr und du hast nur zwei schnelle Möglichkeiten: Du kämpfst oder du fliehst. Und so werden deine Reaktionen entsprechend sein. Entweder du stürzt dich Hals über Kopf in das Problem - was zu keiner Lösung führt oder du läufst - wenn auch nur geistig - davon. Ebenfalls keine Methode, um Dinge aus der Welt zu räumen. Gelassen bleiben hingegen befähigt dich, den Fokus direkt auf die momentane Situation zu setzen. Dabei schafft es innere Ruhe und Gelassenheit sehr oft, dass das vermeidliche Riesenproblem gar nicht so riesig ist. Wer sich darauf einlässt, Gelassenheit zu lernen, wird schnell Ergebnisse erzielen. 

Deine Seele wird es dir danken, denn sie ruft sicher schon "Gib mir Gelassenheit!". All die Anspannung und der Stress, den wir uns sehr oft selbst machen - weil nie anders gelernt - blockieren unsere Kräfte. Du kannst durch innere Gelassenheit eine Menge erreichen. Kreativ sein, effizient arbeiten, dein Leben überdenken und in neue Bahnen lenken - all das geht nicht, wenn du nicht gelassen sein kannst. 

Du bist es wert. Du bist gut. Du bist weder Maschine noch Opfer deines Lebens. Gelassener werden hilft dir, diese Wahrheiten zu erkennen und dich und dein Leben so auszurichten, dass alles wieder stimmig ist. Gelassenheit ist kein Verharren im Zustand. Im Gegenteil. Innere Gelassenheit bewirkt, dass du Dinge akzeptieren kannst. Und mit dieser Akzeptanz ist ein wichtiger Schritt getan, um etwas zu verändern. Bleibst du gelassen bist du Herr und Herrin der Lage. Egal, was dich gerade aus der Bahn zu werfen droht, verliert sehr viel an Bedrohlichkeit, wenn du deine Emotionen erkennst. Denn dann kannst du aktiv handeln. Du musst weder kämpfen noch dich verstecken. Du kannst in Ruhe nachdenken und zu einer Lösung kommen. Und viele Probleme sind plötzlich gar keine mehr.

Wusstest du schon?

Mach's doch mal wie ein Faultier! Ja richtig gelesen. Faultiere sind in einigen ihrer Eigenarten wahre Vorreiter für Gelassenheit und Ruhe. Sie essen langsam, schlafen gut und gern, beschäftigen sich nie mit mehreren Sachen zugleich, sondern setzen ihren Fokus auf eine wichtige Sache. Klingt gut? Dann mach es doch einfach mal nach. Besonders am Wochenende bieten sich solche Versuche an und du kannst lehrreiche Schlüsse aus ihnen ziehen. Ob dann allein oder in netter Gesellschaft ist ganz für überlassen.

Ruhe und Gelassenheit – So wirst du zum Fels in der Brandung!

Wenn du gelassener werden willst, brauchst du Geduld und etwas Zeit für dich. Ich selbst war lange Zeit keineswegs die Ruhe in Person und ich bin es bis heute nicht. Doch ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man stetig im Hamsterrad läuft, sich über alles Sorgen macht und durch innere Unruhe nicht mehr schlafen oder sich konzentrieren kann. 

Gelassenheit üben ist ein Prozess, der ganz individuell aussehen kann. Es gibt keinen EINEN Weg, es gibt viele. Mir hat z. B. geholfen, alles, was in meinem Kopf als "wichtig" herumschwirrte, aufzuschreiben. Die Worte zu lesen haben meine Aufmerksamkeit gestärkt. Und je näher ich mir meine Gedankenliste ansah, desto klarer konnte ich sehen, dass meine ganzen total wichtigen Dinge, zum Großteil gar nicht so wichtig waren. Und so löse ich in mehr Ruhe und Gelassenheit heute viele Probleme. Ich schreibe sie auf, überlege Lösungen oder Wege aus der Problematik. Stecke Teilziele und arbeite sie Stück für Stück ab. 

Gelassen bleiben baut sich so immer mehr auf. Natürlich gibt es die akuten Situationen. Plötzliche Ereignisse, mit denen nicht zu rechnen ist und die einen aus der Bahn werfen. Hier hilft der weiter oben beschriebene Atemtrick. Beruhigt sich der Atem, folgt der Rest seinem Beispiel. Und wenn das nicht hilft, geh raus, beweg dich. So wird der Kopf frei und die Stresshormone werden auf gesunde Art und Weise abgebaut. Im Anschluss kannst du viel ruhiger an die Lösung gehen. 

Gelassenheit lernen geht mit Selbstreflexion und Achtsamkeit verbunden. Oftmals setzen wir uns selbst unter Stress und in Unruhe. Genau dieses Verhalten wirkt aber innerer Ruhe entgegen. Was versetzt dich in eine Stresssituation und Warum? Wenn du für dich diese Fragen beantworten kannst, hast du bereits viel für deine Ruhe und Gelassenheit getan. Denn alles, was dich näher zu dir selbst bringt - all deine Sorgen, Ängste und Trigger inbegriffen - bringt dich in deiner Entwicklung weiter. Je besser du dich selbst kennst und annimmst, desto mehr wirst du in der Lage sein, dich selbst zu akzeptieren, zu lieben und achtsam auf dein Inneres zu hören. Und so kannst zu gelassener werden. Stück für Stück.

Gelassenheit lernen

Wusstest du schon?

Die Sehnsucht nach innerer Ruhe und mehr Gelassenheit hat in unserer Gesellschaft auch Schattenseiten. Denn es ist statistisch so, dass etwa 26% der Menschen Alkohol trinken und 25% rauchen, um in einen Zustand der Gelassenheit zu kommen. Ein Umstand mit hohem Risikopotential. Denn beide Substanzen müssen, je öfter sie konsumiert werden in höheren Dosen eingenommen werden, um den Effekt des Gelassenerwerdens zu erzeugen. Aber hier wird deutlich: du bist mit deinem Problem nicht allein. Wir alle wünschen uns mehr Ruhe, weniger Stress, einen kühleren Kopf.

Gelassen bleiben – Hiermit gelingt es dir nachhaltig Gelassen zu bleiben!

Gelassenheit lernen bedeutet, wie sooft, an und mit sich selbst arbeiten. Wenn du über lange Zeit daran gelitten hast, dass Hektik und Stress deinen Alltag bestimmt, wird es kaum gelingen innerhalb weniger Tage in einen Zustand zu kommen, der dir deine Ruhe und Gelassenheit zurück bringt. 

Aber innere Gelassenheit ist eine Pflanze, die mit der richtigen Pflege schnell an Größe gewinnt und dir einen schattigen Platz zum Verweilen bietet. 

Sei in erster Linie geduldig mit dir selbst. Identifiziere, was dich stresst, dir die Kraft raubt und deine Gedanken nicht los lässt. Wahrscheinlich werden das zu Beginn sehr viele Dinge sein, aber es sind meist nur bestimmte Ursachen, die immer und immer wieder deine Balance und deine innere Gelassenheit stören. Wenn du gelassener werden willst, ist es dir überlassen, ob du mit kleinen Veränderungen beginnst, die dir ein schnelles Erfolgserlebnis bescheren oder gleich mit einer großen Veränderung deines Kernproblems beginnst. 

Für mich klappte eine Mischung aus beiden Ansätzen sehr gut. Ich nahm mein Hauptproblem und fand zugleich - nachdem ich, wie sooft alles aufgeschrieben hatte - kleinere Baustellen, die damit in Zusammenhang standen. Also beschloss ich, erst einmal in den kleineren Baustellen gelassener zu werden. Dies motivierte mich und gab mir die Ruhe, um auch das Hauptproblem mehr und mehr lösen zu können. Zusätzlich zum Gelassenheit lernen brachte mir das Atmen viel. Manchmal merkte ich gar nicht, dass mich etwas in Stress versetzte. Ich spürte zwar Unruhe in mir, aber nahm sie nicht für voll. Durch das Achten auf meinen Atem, fiel mir viel früher auf, wenn mein Gleichgewicht zu kippen drohte. Ein paar langsame Atemzüge und etwas Reflektion halfen dabei, wieder zu mir zu finden. Das sich dann ergebende Problem war so gar nicht mehr so riesig und ich konnte es mit klarem Verstand lösen. 

Gelassener werden kannst auch du. Gib dir selbst einfach die nötige Zeit und sei mir dir geduldig. Gelassen bleiben stellt sich so von allein ein. Sorge dich nicht, wenn es dennoch, vor allem zu Beginn dennoch zu stressigen und unruhigen Momenten kommt.

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Wie kann ich auf der Stelle ruhiger und gelassener werden?

Schritt 1: Atme tief durch die Nase ein und dann durch den Mund wieder aus. 

Schritt 2: Entspanne beim atmen deine Muskeln. Balle deine Hände beim einatmen zu Fäusten und dann lass sie wieder locker während du ausatmest. 

Wiederhole diese Atemübung bis du dich ruhiger und gelassener fühlst!

Wie finde ich meine innere Ruhe und Gelassenheit?

1. Erkennen deinen Stressauslöser

2. Mache eine Meditation oder eine Atemübung

3. Höre auf dich ständig zu Vergleichen 

4. Trinken deinen Lieblings-Tee

5. Akzeptiere dich mit allen Facetten deines Seins 

6. Vermeide Perfektionismus

7. Suchen dir einen Ausgleich zum Alltag 

8. Mache ein Powernap

9. Bewege dich an der frischen Luft 

Welche pflanzlichen Mittel helfen gegen Unruhe?

Die Baldrianwurzel ist bekannt dafür Nervosität zu senken.

Der Hopfen wird oft als angstlösender Badezusatz eingesetzt.

Melissenblätter sollen eine beruhigende Wirkung haben. 

Die Passionsblume kann schlaffördernd wirken.


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