Farbtherapie

Als Farbtherapie werden pseudowissenschaftliche Behandlungsformen bezeichnet, bei denen die Wirkung von Farben auf die menschliche Psyche und damit den menschlichen Organismus eine Rolle spielen sollen. Dies soll durch farbige Substanzen (s. u.) oder Licht erreicht werden. Abgegrenzt werden müssen die Lichttherapie, die Anwendung von Infrarotlicht und auch die Phototherapie mit UV-Licht, die eine Behandlungsmöglichkeit z. B. bei Kindern mit Neugeborenenikterus ist.[1] Die Wirkung von Infrarotlicht oder von UV-Licht beruht nicht auf Farbe.

Schon in der Antike wurde mit Farben in der Heilkunde experimentiert. Kranke wurden mit farbigen Pasten bestrichen oder in farbige Tücher eingewickelt. Goethe beschäftigte sich in seinen Schriften mit Farben und deren Wirkung.

Therapieformen

Farbmeridiantherapie
Farbpunktur
Aura Soma

Sonstiges

Einige Therapeuten empfehlen zum Beispiel, sich gezielt mit bestimmten Farben zu umgeben oder gezielt Lebensmittel einer bestimmten Farbe zu essen. Eher dem Wellness-Bereich zuzuordnen sind farbige Badezusätze. Das Visualisieren von Farben spielt eine Rolle in der Meditation und wird auch sonst mitunter zur Entspannung empfohlen.

Quellennachweis:

  1. Leitlinie “Diagnostik und Therapie der Hyperbilirubinämie des Neugeborenen” der AWMF, Reg. Nr. 024-007, aufgerufen am 8, November 2018.